Die Eisenbahnfreunde Weinheim e.V.

Die Spur-N-Anlage

1.Allgemeines Ziel:
Der Vorteil der N-Bahn (9 mm Spurweite) (in fast allen Sprachen fängt die neun mit N an daher Spur N) ist es auf halb so großem Raum wie H0 lange Züge zu zeigen und das mit unverkürzten Wagen! Von Anfang an sollte es keine Halbierung und Beschränkung geben, die sich in kleinen kreisförmigen Anlagen darstellt. Wir wollen lange Züge auch ICEs fahren lassen. Der ICE besteht nun mal auf 4 mal 1.Klasse und 7mal 2.Klasse und Speisewagen -insgesamt 220cm lang. Der muss an einem Bahnsteig halten- das sollten man sich immer klar machen: In Spur N muss ein Bahnsteig 2 Meter lang sein ind H0 sollte er dann das Doppelte haben.
Unser zweites Ziel war einiges aus der Umgebung zu zeigen - Unterwaldmichelbach soll auf der Anlage nachgebildet werden, was gar nicht so einfach ist! Zu allererst kommt das, an was keiner denkt, das aber auf jeder gut funktionierenden Anlage sein MUSS: der Abstellbahnhof für nicht gebrauchte Züge! Bevor nicht ein solcher eingerichtet ist, kann man auch keine Anlage bauen! Die Zielsetzung ist es hier einen automatischen Betrieb mit wenigen Eingriffen zu gestalten.

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2.Schaltung
Zur Zeit ist ein 10gleisiger Schattenbahnhof eingerichtet, der auf jedem Gleis zwei Züge hintereinander speichert! Fährt der vordere weg, rückt automatisch der hintere nach! Gesteuert wird mit einer Gleisbesetzmeldung, die aus dem alten Clubheim stammt, wo die damalige H0-Anlage mit Computersteuerung versehen war! Die Freimeldung steuert konventionelle Relais. Anbei ein Bild mit der Prinzipschaltung!

(FM=Freimeldung LV=Leistungsverstärker)

Sobald die erste Achse(stromleitend) den zweiten Besetzmelder belegt, wird der gesamte Stromkreis abgeschaltet- so können auch Doppeltraktion oder Schiebeloks, sowie auch Wendezüge mit Lok hinten sauber abgestellt werden! Das erste Relais könnte wegfallen, wird aber für die Schaltlogistik gebraucht! Der rechte Freimelder schaltet auch den ersten Freimelder und die Besetzanzeige über eine LED.

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3.Hauptbahnhof
Hier entsteht ein 7gleisiger Bahnhof mit 4 Hauptgleisen (davon zwei für durchfahrende Züge) und ein Bahnsteig für die Nebenbahn. Am rechten Teil wird ein Betriebswerk entstehen für die Wartung und Pflege der Dampfrösser.

Auf dem rechten Bild sehen sie die Platten, die alle herausnehmbar sind, um sie bequemer von unten zu bearbeiten!

Zur Zeit liegen nur die vier Hauptgleise um die beiden Schattenbahnhöfe und alle Gleise zu prüfen! Erst wenn jeder mögliche Zug ohne zu entgleisen über alle Gleise gefahren ist, kann man weiterbauen!
Zuerst wurden aus Kostengründen alle Weichen im Bahnhof selbst gebaut! Sie funktionieren, aber mit den langen Peco-Weichen können sie nicht konkurrieren. Nach und nach wurden sie ersetzt! Zur Zeit werden die Herzstücke der Pecoweichen isoliert und elektrisch geschaltet, denn mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass die Stromversorgung fehlerhaft war, da die beweglichen Schienenstücke sich an die Außenschiene anpressen müssen! Daher werden die Schienen getrennt und separat mit Strom versorgt, sowie das Herzstück über ein Relais geschaltet.

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4.Gleiswendel
Auf der rechten Seite ist ein Gleiswendel gebaut, der 30 cm Höhe überbrückt und in vier Schleifen nach unten fährt. Die vier Schleifen sind jeweils 14 Meter lang. Das dauert bis ein Zug durchgefahren ist.

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5. Zweiter Schattenbahnhof

Um aus der Ost-Ausfahrt des Bahnhofes nicht sofort jeden Zug wieder zu sehen wird gerade ein zweiter Schattenbahnhof gebaut, der mit konventioneller Steuerung (Schaltkontakte und Relais) gesteuert wird! Dieser ist sechsgleisig und kann nur sechs Züge aufnehmen!

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6. Sonstiges

Weiterbau

Für die weitere Ausgestaltung werden gerade Überlegungen angestellt, wie baut man eine Stadt Wie wird das mittelalterliche Städtchen erstellt, wo werden die Straßen und Bürgersteige sein (PS: wie dick ist ein Bürgersteig in N???)

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7. Neuere Bilder

Probeweise ist hier schon die Altstadt und die Industrieanlage aufgestellt

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